Gegenwart

1998 – Die Entstehung des Clans Nipote la Mortale
In den dunklen Nächten der Erschaffung jagte ein Kainit, in den dunklen Kellergewölben des Schlosses Belvedere in Wien, seinem Traum nach, und experimentierte mit all seinem Wissen an mehr oder weniger freiwilligen Verwandten, um ein Geschöpf zu schaffen, das halb Geist halb Vampir ist. Schon fast verzweifelt von seinen Fehlschlägen gelang durch ein Missgeschick das Unmögliche. Don Ottavio Giovanni, Geschäftsträger der Familie in Wien, stieß beim Umdrehen an einem Tablett, mit den verschiedensten Flüssigkeiten an und stieß es genau auf den Ghul, Underrzo Giovanni, der gerade zuvor am Seziertisch festgebunden wurde. Die Tinkturen, Mixturen und Flüssigkeiten vermengten sich und bedeckten den ganzen Körper des Ghuls und flossen in die magisch vorbereiteten Wunden. Das nachfolgende Ritual, in dem magische Amulette unter seine Haut verpflanzt und magische Schutzzeichen auf seine Haut tätowiert wurden, verwandelten den Ghul in den ersten Vampir der Blutlinie Nipote la mortale.

Sein Name war: „Uriel, die Schwinge der Nacht, der Engel der Finsternis“, halb Vampir halb Geist.

Uriel, war ein zorniger und nachtragender Vampir, er hasste seinen Erschaffer, doch das Ritual in dem er erschaffen wurde, hinderte ihn daran etwas gegen seinen Peiniger Don Ottavio zu unternehmen. Don Ottavio wurde Jahre später, als er gerade ein Geschäft abschließen wollte, Opfer einer mächtigen Explosion, in der er sein Unleben aushauchte. Man munkelt, dass Uriel bei der Umsetzung des Plans, Don Ottavio zu beseitigen, nicht unwesentlich beteiligt war, oder zumindest die richtigen Informationen lieferte. Doch Uriel unterschätzte Don Ottavio, denn die Explosion tötete nur den Doppelgänger Don Ottavios. Und der Don? Nun er zog sich aus Sicherheitsgründen aus Wien zurück und bekam einen wichtigen Auftrag in New York, sowie mit der Zeit bekannt wurde. Uriel zieht es vor, mehr als Geist als Vampir herumzuwandern. In ihm brodelt eine schwarze Seele und wer weiß, was er in Zukunft noch machen wird. Gerüchte besagen, dass Uriel weg gegangen ist, um dort jemanden zu suchen, der ihm helfen kann sich weiter zu entwickeln oder sogar zu vermehren, was ihm auch in Form zweier Kainiten gelang, ihre Namen sind Luna Visconti und Desiderius della Torre, beide ehemalige Vampire aus dem Hause Giovanni. Anscheinend hat Uriel es mit einem Ritual geschafft Vampire zu Nipote la Mortale zu machen, so zu sagen den Clan zu wechseln.

Luna Visconti, Ancilla und Praetor des Clans Nipote la Mortale,
Erzfürstliche Haus- und Hofnekromantin zu Wien

Luna, vom Adelsgeschlecht der Visconti, erlernte die Meisterschaft in Nekromantie von ihrem Mentor Francesco Giovanni. Leider war es die Liebe zu Desiderius, ebenfalls einem Vampir, die sie dazu zwang Venedig zu verlassen und die Flucht vor ihrer Familie anzutreten. Beim Zusammentreffen mit ihrem Schwager Underrzo Giovanni, der sich seit seiner Umwandlung zum Nipote la Mortale Uriel nennt, wagte sie den Schritt in die Freiheit, weg von der Familie, und ließ sich alsbald selbst, in einem geheimen Ritual, zum Nipote la Mortale umwandeln.

Desiderius della Torre,
Thanatologe und Cleaner des Clans Nipote la Mortale, verzichtet auf Status

Desiderius stammt vom Geschlecht der della Torre ab, einer Familie die der Händlerfamilie Giovanni sehr nahe steht. Seit hunderten von Jahren liegt Desiderius Familie im Streit mit der Familie Visconti, wo seine Liebe mit Luna Visconti als etwas Verbotenes gehandelt wurde. Dieses Verbot brachte Desiderius eine Trennung von Luna ein, und er wurde an einem geheimen Ort der Familie Giovanni gebracht, wo er zu einem „Problembeseitiger“ für die Familie ausgebildet wurde! Nach über 100 Jahren wurde er von Luna gefunden und es gelang ihnen die Flucht zu Uriel, dem Schwager von Luna. Und auch Desiderius ließ sich, wie Luna, in einem Ritual zu einem Nipote la Mortale umwandeln. Auch Desiderius nennt sich wie Luna, „Kind des Erstgeborenen“.

1999
Nach der großen Vernichtungsaktion gegen die Tremere antitribu, sind auch die Tremere selbst etwas geschwächt. Etrius hat die Stadt Wien verlassen und Clan und Haus Tremere hat an Einfluss verloren und sich aus den Regierungsgeschäften zurückgezogen. Nun regiert der Erz-Fürst von Wien Ferdinand III. von Habsburg (Ventrue) die Stadt, ohne die Marionette der Tremere zu sein. Das Mündel von Etrius,  Morgana Seymoure, wird zum Politischen Pontifex Europas erhoben und übernimmt die Führung der Tremere mit Hauptsitz in Wien. Von Etrius und Tremere selbst fehlt jegliche Spur.
Papst Johannes Paul der II. kommt zu einem Höflichkeitsbesuch nach Wien, befürchtete Aktionen gegen Kainiten bleiben aus. Das Amt des Bundespräsidenten wurde in der Zwischenzeit dermaßen vom Clan Lasombra antitribu unterwandert das die Gespräche mit dem Heilige Vater geheim blieben. Erst jetzt findet man endgültige Beweise dass die ganze Kirche vom Clan Lasombra antitribu unterwandert ist.

Pontifex von Europa
Nach den Wirren von 1999, wo so viele neue Bedrohungen entstanden, entschloss man sich im Clan Tremere Ost und Westeuropa unter einer Verwaltung zusammen zu legen. Das Amt des Pontifex von Europa wurde vertrauensvoll an Morgana Seymoure vergeben. Sie ist eine Kainitin, die Haus und Clan Tremere in Europa mit eiserner Disziplin führt, und schützend ihre Hand über alle Tremere in ihrem Einflussgebiet legt. 1999 wurde auch das Gerücht gehandelt das Tremere und Etrius Wien verlassen hätten.

13. Dezember 1999
In Donauwörth, einer verbündeten Domäne kam die verhängnisvolle Nacht vom 13.Dezember 1999 als die Stadt vom Sabbat überrannt wurde. Die Älteren waren geflüchtet, die Jüngeren übergelaufen - die wenigen zurückgebliebenen camarillatreuen Kainiten hatten keine Chance gegen die Übermacht. Selbst eine Abordnung aus Wien und Linz, die zur Hilfe eilte und im Kampf gegen den Sabbat hohe Verluste erfuhr, konnte das Schicksal der Stadt nicht beeinflussen - Donauwörth fiel und in den darauf folgenden Nächten, am 24. Dezember 1999 wurde die UVOE (United Vampires of Europe) gegründet und Vertraglich niedergeschrieben. Dieser Vertrag ging unter den Namen „Vertrag der Donauwörther Blutnacht“ in die Geschichte der Domänen ein.

Der Vertrag der Donauwörther Blutnacht vom 24 Dezember 1999
Zum Zeichen des gegenseitigen Respekts wurde ein Vertrag ausgearbeitet: der Vertrag der
Donauwörther Blutnacht!

So steht es geschrieben, so soll es sein

2. Juni 2000
Am 2. Juni des Jahres 2000 beginnt eine Großoffensive des Sabbats gegen die Stadt Korneuburg, gefolgt von kleineren Schlachten. Am 09 September gelingt es dem Sabbat endlich, nach Jahrhunderten, die Stadt zu erobern. In derselben Nacht konvertiert Wolf vom Clan Gangrel zum Sabbat und unterstützt die Vampire die Burg Kreuzenstein einzunehmen, die bis dahin ein Bollwerk gegen den Sabbat darstellte. In der letzten Sekunde seines Unlebens öffnete er noch das Tor zur Burg, bevor er von dem Toreador, Lu Cifer, hinterrücks enthauptet wurde. Die Camarilla in Korneuburg wurde vernichtet und die Stadt, das Erste Mal in seiner Existenz, eine freie Sabbatstadt, direkt an der Grenze Wiens. Lu Cifer war der einzige der es schaffte nach Wien zu flüchten.

2. Juni 2000 Notiz von Igor Dimitri Iwanowitsch, Clan Nosferatu
Ich wurde von Drachinides aus meinem Schlaf gerissen. Mit blutverschmierten Kleidern bat er mich den Clan den richtigen Weg zu zeigen und zerfiel zu Staub. Erst später sah ich die weiteren anwesenden Clansbrüder. Alle sehr aufgebracht. Sie erzählten mir von den Geschehnissen mit dem Sabbat und das Korneuburg gefallen wäre. Schwere Zeiten die da auf uns zugekommen sind. Ich muss mich erst einmal orientieren. Es ist in den ca. 150 Jahren meines Schlafes so viel geschehen das ich einige Zeit brauche um mich zu Recht zu finden. Aber wenn ich eins weiß, der Sabbat gehört vernichtet.

Die Nacht von 31. 12. 2000 auf 01. 01. 2001
Nach einer motivierenden Ansprache des Erzbischofs, um 20°° Uhr, begaben sich alle Sabbat Krieger an ihre eingeteilten Plätze. Der Konvent aus Korneuburg hatte den Befehl den westlichen Teil Wiens, oberhalb der Donau, zu befreien und bis zur Reichsbrücke vorzudringen. Um 21°° Uhr schlugen die Sabbat Truppen los. Anfänglich gab es nur geringe Gegenwehr doch um so näher die Krieger zur Uno – City kamen, umso mehr Feinde stellten sich dem Sabbat in den Weg. Der Voraussicht der Bischöfin Alexsa Ramius, und ihrer geheimen Experimente, unter anderem mit Giovanni Ghulen, ist es zu verdanken dass die meisten Vampire der Camarilla in Panik geflüchtet sind als die Kriegsghule und Szlachta in vorderster Reihe ihre Gegner zerfetzten. Danach kam eine Welle von Kanonenfutter (Vampire die nur für den Kampf gemacht wurden) die zwischen den Tzimisce – Monstern um ihr unwürdiges Unleben kämpften. Vom Norden her musste sich die Camarilla gegen die Schatten der Lasombra und den Illusionen der Ravnos antitribu erwehren und vom Osten, aus den tiefsten Karpaten, kamen weitere Unholde der Tzimisce.  Als es Mitternacht war und die Menschen Silvester feierten und ihre Feuerwerke bewunderten kam es bei der Schlacht zum Höhepunkt. Die Konventmitglieder befanden sich schon auf der Reichsbrücke und hatten es mit ihrem schlimmsten Alptraum zu tun, den Ventrue Antonius, als von höchster Stelle der Befehl kam, die Schlacht ist vorbei. Der Norden Wiens ist in der Hand des Sabbats. Die Bischöfin Alexsa Ramius vom Clan Tzimisce, Vincent vom Clan Toreador antitribu, und John Do, vom Clan Ventrue antitribu, die in vorderster Front, auf der Brücke, mit Antonius kämpften, waren ziemlich angeschlagen als sich Antonius, schwer Verletzt, zurückziehen musste. Die Bischöfin bemerkte:

„Man kann nicht behaupten dass es ein leichtes war den Norden der Stadt einzunehmen, und kein einziger ist ohne eine Verletzung davon gekommen, doch nach fast 2000 Jahren ist die Rache mein. Viele gute Frauen und Männer mussten ihr Unleben lassen. Nun, wenn die Obrigkeit es so will, werden wir uns danach richten und warten bis wir unseren Feind vernichten dürfen. Einen Grund dafür wird es wahrscheinlich geben, sonst hätten wir sicher weiter gekämpft.“                                                                                                                                                                                                                                      
In dieser Schlacht fand der Erz - Fürst von Wien, Ferdinand III. von Habsburg seinen endgültigen Tod. Gerüchte behaupten dass der Ventrue Fürst von einem Toreador in einem „so scheint es“ getürkten Zweikampf vernichtet wurde.

2. Jänner 2001
Lu Cifer  (bürgerlicher Name, Ludwig Ciferer) Baron von Korneuburg, Clan Toreador, dem die Flucht aus Korneuburg gelang rief sich zum Erz - Fürsten von Wien aus. Das geheime Concilium der Praetoren bestätigte ohne Einwände, Lu Cifer, im  Fürstenamt. Zu dieser Zeit wandern unzählige unabhängige Clans in Wien ein, die Geschäfte mit Kunst- und zweifelhaften magischen Gegenständen blühte.
In Korneuburg finden die Vampire des Sabbat die geheimen Aufzeichnungen des Lu Cifer, die von 13. Magischen Gegenständen berichten. Ramirez, der 1999 mit dem Sabbat gekommen war outete sich als Unabhängig und Spion der Camarilla im Sabbat.

4. März 2001
Zwei Monate nach seinem Amtsantritt wurde der Toreador Fürst Lu Cifer, Opfer eines Anschlages das von einem Assamiten ausgeführt wurde. Durch eine Abstimmung im geheimen Concilium der Praetoren wurde ein Malkavianer, Massimo Bellaguna, Fürst von Wien. Ausschlaggebend waren die Stimmen des Clans Tremere und Nosferatu. Als aller erste Amtshandlung unterschrieb der Erz-Fürst Massimo Bellaguna den Friedensvertrag mit dem Sabbat indem die Stadt mit Zustimmung der Camarilla und dem Sabbat geteilt wird.

Wien die geteilte Stadt
Aufgrund der politischen Wirren und der scheinbaren Uneinigkeit der Camarilla witterte der Sabbat seine Chancen, in der Stadt Fuß zu fassen. Seit dem 1. Januar 2001 hat der Sabbat in einer blutigen Schlacht die Hälfte der Stadt Wien eingenommen. Die Donau bildet dabei die Grenze. Der 21. und 22. Bezirk sind Sabbatgebiet. Der 20. und der 2. Bezirk, also Wiens Insel zwischen Donau und Donaukanal, wurden per Abkommen mit dem Erz Fürsten der Stadt neutrales Gebiet. Der große Rest von Wien ist nach wie vor in fester Hand der Camarilla.

Einige Zeit verging...
2004 übernahm der Ventrue Ahn, Child von Antonius dem Römischen Tribun und somit Erz-Feind der Familie Ramius, Matthias Corvinus, das Amt des Erz-Fürsten. Einer seiner ersten Aufgaben war es die Camarilla in Wien zu stärken und den Sabbat, geführt von Alexsa Ramius, nach Korneuburg zurück zu drängen. Was auch in einer großen Schlacht gelang. 2005 geht Wien friedlicheren Zeiten entgegen, unter den Kainiten finden Umstrukturierungen statt, alte Traditionen werden gepflogen und die jungen Kainiten interessieren sich wenig für die turbulente Geschichte der Domäne, doch im Norden sitzt der Sabbat, der nur darauf lauert Wien zu überfallen. Inmitten der Stadt etabliert sich der Magieorden der Technokraten und immer neue Ereignisse erschüttern den Frieden.

12.Februar 2005
Bei der an diesem Abend stattfindenden Praetorensitzung wurde Michel d´Hullivier, Ahn des Clans Nosferatu, vom Erz-Fürsten zum neuen Kanzler der Domäne Wien gewählt.

26. März 2005
Die Domäne Wien veranstaltete im Palais Eschenbach einen Ball den sie „Tanz der Vampire“ nannten. Hauptakt und somit offizieller Teil des Balls war die Krönungszeremonie des Erz-Fürsten, Matthias Corvinus, Ahn des Clans Ventrue. In dieser Zeremonie wurde er vom Kanzler der Domäne Wien, Michel d´Hullivier mit Christlichem Segen gekrönt und gleichzeitig die Würde des Großmeisters des Ordo veri Sanguini verliehen. Zu diesem Anlass wurde auch die Familie Giovanni aus Venedig und befreundete Domänen aus Österreich und Deutschland eingeladen, die auch sehr Zahlreich erschienen.

19. August 2005
Nach einigen kleineren Reibereien und Protesten der Familie Giovanni suchten die in Wien verbliebenen Nipote la Mortale 2004 offiziell bei der Camarilla um Anerkennung und Aufnahme an. Am 19. August 2005, vor dem Sturm auf die Twin Towers, verkündete der Erz-Fürst Matthias Corvinus das Urteil des Inneren Rates der Camarilla und somit die offizielle Aufnahme in den Reihen der Camarillaclans mit allen Rechten und Pflichten.

Die Möglichkeit von Zeitreisen wurde Bestätigt
Am 19. August 2005 ereignete sich ein Sturm von Kainiten aus der Domäne Wien, Biberach und Augsburg auf den Magieorden der Technokraten in den Wiener Twin Towers. Dieser Sturm erwies sich als nicht so erfolgreich und kurzer Rede langer Sinn wurden die Kainiten von den Technokraten gefangen genommen und mittels einer Zeitmaschine in das Rumänien des Jahres 1464 zurück geschickt, um dort für die Technokraten eine Energiequelle ausfindig zu machen. Diese Energiequelle landete in den Händen des Kappadozianers Theofil Baserab, den die Kainiten des Verbundes in Rumänien kennen lernten. Die Technokraten lösten dadurch aber ein Paradox ihrer Magie aus und alle Kainiten, bis auf zwei, wurden durch ein Notfallsprogramm wieder in die Gegenwart zurück geschleudert. Die zwei Kainiten, die nicht zurückkamen, waren Andrea und Paulo Rossolini vom Clan Nipote la mortale, sie wurden nach eigenen Angaben in das Jahr 105 n. Chr. geschleudert und landeten in einem erbitterten Krieg des Clans Ventrue, Lasombra, Malkavian gegen den Clan Tzimisce. Genau im Drakerkrieg, wo auch die römische Legion, die Legio XIII Gemina aus Vindobona kämpfte. Inmitten dieser Wirren wurden sie in die Kämpfe verwickelt und so schlugen sie sich mit den Römern um ihr nacktes Überleben. Gerade als Paulo im Begriff war einen Römer zu erschlagen, Paulo meinte dieser muss aufgrund seiner prachtvollen Rüstung wichtig gewesen sein, blieb alles stehen und die Soldaten wirkten, als ob sie in der Zeit eingefroren wären. Nur Paulo und Andrea konnten sich bewegen, doch zwischen den Reihen bewegte sich noch etwas, ein alter Mann. Dieser alte Mann erklärte den beiden, dass sie in dieser Zeit nichts verloren hätten, und nach ausführlichen Gesprächen bot ihnen der alte Mann an, sie zurück zu bringen, wenn sie ihm eine Zeit lange dienen würden. Aufgrund ihrer aussichtslosen Situation und den geringen Chancen wieder in das Jahr 2005 zu gelangen, willigten sie ein und wurden so zu den Gehilfen von Mentorius, dem Zeitreisenden, und waren maßgeblich an dem Entstehen des Buches des Wissens beteiligt.
Die Rossolinis gaben an das Mentorius sie in etliche Zeitepochen brachte, wo sie Zeugen von Ereignissen wurden oder einfach nur Informationen sammelten, bis sie abgeholt wurden, um in die nächste Epoche gebracht zu werden. So arbeiteten Paulo und Andrea, ohne es zu ahnen, da sie jegliches Gefühl für Zeit verloren hatten, ca. 150 Jahre lang für Mentorius und dokumentierten alles, was ihnen aufgetragen wurde. Bis sie eines Tages am 20. August 2005 vor den Twin Towers abgesetzt wurden. Der Clan Ventrue konnte die Geschichte des Drakerkrieges bestätigen, und auch das Paolo fast Kaiser Trajan ermordet hätte, was die Geschichte die wir kennen total umgeschrieben hätte. Ab dieser Zeit, dem August 2005,  glaubte man an Zeitreisen und Mentorius den Zeitreisenden.

22. Oktober 2005
Beim Elysium des Erzfürsten Matthias Hunyadi Corvinus im Highlander wurde der tragische Tod von Sharon Parker verkündet. Zum Glück gelang es Haus und Clan Tremere Sharon Parkers Überreste sicher zu stellen, welche auch umgehend nach Wien gesandt wurden.

31. Oktober 2005
Der Fürst lud zu einer Halloweenparty ins Elysium. Zu dieser Feierlichkeit kamen auch die Domäne Linz und eine Abordnung der Domäne Los Angeles. An diesem Abend gelang es auch, Haus und Clan Tremere, der Familie Giovanni und dem Clan Nipote la Mortale, Sharon Parker wieder ins Unleben zurück zu holen. Wie sie das machten bleibt deren Geheimnis.